Vom 13. bis zum 15. Mai ist Sofia Gastgeber der Initiative "Die Jugend in Bewegung", die von der EU-Kommission in Partnerschaft mit der Sofioter Gemeinde organisiert wird. Innerhalb von drei Tagen können die jungen Menschen der Stadt die verschiedenen Möglichkeiten für Ausbildung, Freiwilligenarbeit und Jobs im Ausland kennen lernen, die mit Mitteln aus verschiedenen EU-Programmen finanziert werden. Die Infostände befinden sich in Zelten, die im Stadtpark in der Nähe des Battenberg-Platzes aufgebaut sind.
Seit 2011 wurden EU-weit 80 solche Informationsveranstaltungen durchgeführt, die von über 2 Millionen Menschen besucht wurden. Die Initiative "Jugend in Bewegung" soll die Mobilität von Studenten und Praktikanten fördern und die Beschäftigung bei den jungen Menschen verbessern. Der Beginn wurde 2010 als Teil der Strategie Europa 2020 gemacht. Bei der Eröffnung der diesjährigen Kampagne in Sofia war der EU-Beschäftigungskommissar Laszlo Andor anwesend.
"Das, worauf ich aufmerksam machen will, ist die Tatsache, dass diejenigen, die Fremdsprachen beherrschen, einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt in der Union haben", betonte er. "Ein wesentlicher Beitrag für die berufliche Entwicklung der Jugend soll die Bildungsförderung sein, die auch den Fremdsprachenunterricht von frühen Kindesalter mit einbezieht. Dazu wurde auch das EU-Programm Erasmus vor 25 Jahren ins Leben gerufen. Die ständige Erhöhung der Mittel dafür ist auch ein Zeichen der Nachhaltigkeit und des Erfolgs dieses Vorhabens. Dieses Programm hat eine enorme Bedeutung für die Studenten als künftige EU-Arbeitnehmer."
Martin Petrow gehört zu den jungen Bulgaren, die die Möglichkeiten der Mobilität in Europa bereits genutzt haben. Als Erasmus-Student hat er internationales Management sowohl in Bulgarien, als auch in Dänemark studiert. Als Freiwilliger hat er in benachbarten Rumänien ein Jahr Englischunterricht an sozialschwachen Kindern gegeben. Auch als Mitglied der Bewegung "Europäischer Jugendkongress" beteiligte er sich an weiteren Initiativen auf dem alten Kontinent. Er gibt auch seine Kenntnisse und Erfahrungen über die europäischen Institutionen an Schülern aus dem ganzen Land weiter.
"Meine Erfahrung aus dem Ausland ist sehr wertvoll", sagt Martin Petrow. "Ich konnte zum Beispiel bei einem UN-Treffen in Bonn dabei sein, bei dem wir mit dem EU-Umweltkommissar über die Einbindung junger Menschen bei den Entscheidungsprozessen in der Union gesprochen haben. In England diskutierten wir über verschiedene Themen mit NGOs. All das hat mich in meiner persönlichen Entwicklung sehr geprägt."
Während der Informationskampagne in Sofia gibt es viele weitere Veranstaltungen wie Tanz, Musik u.a. Botschafter der Initiative für Bulgarien ist der populäre Interpret Kalin Weljow.
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