Jeder Maler hat seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Das gilt in vollem Maße auch für Veselka Velinova. Ihre Bilder finden Gefallen und man sieht auf Anhieb, dass sie von ihr stammen. Die junge Malerin experimentiert aber auch gern. In Ergebnis einer ihrer Einfälle entstand jüngst eine Serie von 12 Katzenbildnissen – jedes in einem unterschiedlichen Stil. Sie erinnern an die Werke verschiedener Meister bzw. Richtungen in der Malerei.
„Die Idee kam mir bereits an der Akademie“, erinnert sich Veselka Velinova. „Das Fach Kunstgeschichte ist an sich recht langweilig, doch unsere Lehrerin vermochte es, unser Interesse zu wecken. Ich begann mich über die einzelnen Maler zu informieren, studierte die verschiedenen Stilrichtungen und setzte mich mit den unterschiedlichen Maltechniken der Künstler, aber auch ihrer Denkweise auseinander. Und so versuchte ich, wie sie zu malen. Ich wählte die Katzen, denn ich denke, dass man sie in allen Stilen malen kann. Ich habe schon struppige Katzen mit zerkratzten Nasen gesehen, die an Bilder von Picasso erinnern. Andere wiederum sind so liebenswürdig im Aussehen, wie die Bilder von Klimt. Aus diesem Grund bin ich der Ansicht, dass sie am geeignetsten für dieses Projekt sind.“
Die größte Herausforderung stellte vor der Künstlerin der Impressionismus dar, denn man denkt lange darüber nach, bevor man einen Farbtupfen setzt. Für ihre Bilder nutzte Veselka Velinova Techniken, wie Aquarell, Tempera und Kollagen, um den Stilen der einzelnen Künstler gerecht zu werden.
Für alle ihre Fans hält die Künstlerin bereits die nächsten Überraschungen parat:
„Ich will ein Bild nach Salvador Dalí malen und eines mit einem chinesischen Pinsel, was ich als eine Herausforderung ansehe, weil es eine sehr schwierige Technik ist. Auch will ich mich in Kupferstichen versuchen. Ferner werde ich mich mit dem Stil des bulgarischen Malers Wladimir Dimitrow, genannt der Meister, auseinandersetzen. 12 weitere Bilder sollen noch in diesem Jahr fertig werden. Ich mag Katzen und hoffe, dass sich auch die Betrachter meiner Bilder an ihnen erfreuen werden.“
Übersetzung und Redaktion: Wladimir Wladimirow
Fotos: Privatarchiv
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