Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, der Staat ist in Reparatur

Foto: Ani Petrowa

Seit 24 Stunden ist eine der wichtigsten Kreuzungen in Sofia, die Adlerbrücke, von Demonstranten gesperrt. Auf einem Plakat ist zu lesen: „Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, der Staat ist in Reparatur“.
„Wir werden so lange bleiben, bis wir es aushalten. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Diktatur abzuschaffen ", erklärte einer der Besetzer der Kreuzung gegenüber dem BNR.
"Es ist nicht richtig, den Boulevard zu blockieren, weil sie andere Bürger daran hindern, zur Arbeit zu fahren. Zwanzig Menschen repräsentieren nicht ganz Sofia. Das ist nicht in Ordnung, aber so ist halt unsere Demokratie", entrüstet sich eine Bürgerin auf der anderen Seite der Barrikade.
Für heute Abend von 19.00 bis 23.00 Uhr Ortszeit wurde erneut ein Protest angekündigt. Sammelpunkt ist der Brunnen vor der Präsidentschaft. Die Losung lautet: "Lasst uns die Demokratie verteidigen, Tag 22".



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

König Abdullah II. von Jordanien und Präsident Rumen Radew

Sofia ist Gastgeber des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt Sicherheit auf dem Balkan

Der bulgarische Präsident Rumen Radew und der jordanische König Abdullah II. sind Gastgeber eines Gipfeltreffens des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt Sicherheit auf dem Balkan. Daran nehmen fast 30 Delegationen unter der Leitung von Staatschefs,..

veröffentlicht am 05.04.25 um 09:15

Wetteraussichten für Samstag, den 5. April

Am Samstag sind keine Wetteränderungen in Sicht. Es bleibt wechselhaft bewölkt, vielerorts wird es regnen und es weht ein mäßiger West-Nordwest-Wind. Die Höchsttemperaturen erreichen 14 bis 19°C, in Sofia 15°C. An der Schwarzmeerküste wird es..

veröffentlicht am 04.04.25 um 19:45

21 Jahre seit der Tragödie am Fluss Lim, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen

Heute ist der 21. Jahrestag seit der Tragödie am Fluss Lim an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen. Am 4. April 2004 befand sich eine Gruppe von 34 Schülern und 16 Erwachsenen aus Swischtow..

veröffentlicht am 04.04.25 um 17:55