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Europaabgeordnete mit Kritik an Bulgarien wegen Nordmazedonien

Foto: EPA/BGNES

Das Europäische Parlament werde heute und morgen über den Jahresbericht über Nordmazedonien abstimmen. Abgeordneten von der Progressiven Allianz und den Grünen haben Änderungen zum Jahresbericht des Europäischen Parlaments über Nordmazedonien eingebracht. Darin werde Vertretern der bulgarischen Regierung "provokative Aussagen zu historischen Themen" vorgeworfen, die Skopje betreffen. Die bulgarischen Behörden werden ferner aufgefordert, solche Aussagen zu unterlassen. Die Information wurde vom BNR-Programm Horizont verbreitet.
Es werde erwartet, dass die bulgarischen Europaabgeordneten gegen die vorgeschlagenen Änderungen stimmen, da die darin enthaltenen Qualifikationen für Bulgarien inakzeptabel seien, berichtete BGNES unter Berufung auf Abgeordnete, mit denen Vertreter der Nachrichtenagentur gesprochen haben.
Im Facebook warnte die bulgarische Vizepräsidentin Iljana Jotowa über das Vorhaben der Europaabgeordneten und bezeichnete es als „unzulässig“. Ihrer Ansicht nach sei es ein Präzedenzfall, dass in einem solchen Dokument ein Vorwurf gegenüber einem Mitgliedsland enthalten ist. Jotowa forderte ihre ehemaligen Kollegen von der Gruppe der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament auf, die Änderung zurückzuziehen. 



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