Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Assen Wassilew: Die Entscheidung von Rumen Radew, Gazprom zu verteidigen, ist eine Schande für die Institution des Präsidenten

| aktualisiert am 26.10.23 um 17:24
Foto: BGNES

Präsident Rumen Radew habe die Auferlegung einer Transitgebühr für Gazprom an das Verfassungsgericht verwiesen, aber das werde die Umsetzung des Gesetzes nicht aufhalten. Am 14. November erwarte ich die ersten Einnahmen, erklärte Finanzminister Assen Wassilew. Er fügte hinzu, dass alle Länder, die das Gastransportnetz durch unser Land nutzen, nachweisen müssen, dass der Brennstoff aus Russland stammt.
Der Finanzminister warf dem Staatsoberhaupt vor, nicht für das nationale Interesse einzutreten, sondern Gazprom zu verteidigen. "Das nationale Interesse ist das Interesse der Republik Bulgarien, nicht das der Russischen Föderation oder von Gazprom", betonte Wassilew auf einem Briefing. Die Entscheidung von Rumen Radew richte sich gegen die Politik Bulgariens und seiner Regierung und das sei eine Schande für die Institution des Präsidenten, betonte Assen Wassilew.
Auch Premierminister Nikolaj Denkow äußerte sich zu der Absicht von Rumen Radew, das Verfassungsgericht mit den Gebühren für die Durchleitung von russischem Gas zu befassen. "Der Präsident schützt in keiner Weise die bulgarischen Interessen, und ob er ausländische Interessen schützt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht schützt er die Interessen anderer Länder - von Russland, Ungarn oder Serbien, ich weiß es nicht, aber die Interessen Bulgariens schützt er nicht", sagte Nikolaj Denkow in Brüssel und erinnerte daran, dass alle Informationen über die Gebühren an die Europäische Kommission geschickt wurden, aber sie bisher von niemanden beanstandet wurden.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Neue Loks der Bulgarischen Eisenbahnen werden nach prominenten Bulgaren benannt

Zehn neue Elektrolokomotiven „Smartron“, die die staatlichen Eisenbahnen im Rahmen eines Vertrags mit der Firma „Siemens Tron“ erwarten, sollen nach prominenten Bulgaren aus der Wiedergeburtszeit 18./19. Jh. benannt werden, die zum Aufbau und zur..

veröffentlicht am 28.03.25 um 09:25

Wetteraussichten für Freitag, den 27. März

Am Freitag wird es vielerorts wieder regnen. Am Nachmittag bilden sich Wolken. Es wird Regen und Gewitterschauern geben, die in den mittleren und nördlichen Gebieten stärker ausfallen werden. Es weht mäßiger, in der Donauebene vorübergehend starker..

veröffentlicht am 27.03.25 um 19:45
Laura Kövesi (l.) und Teodora Georgiewa

Laura Kövesi leitet Untersuchung gegen bulgarische europäische Staatsanwältin ein

Die Europäische Generalstaatsanwältin Laura Kövesi leitet eine Verwaltungsuntersuchung zu möglichen Verstößen der bulgarischen Europäischen Staatsanwältin Teodora Georgiewa im Rahmen einer laufenden Untersuchung der Europäischen Staatsanwaltschaft ein...

veröffentlicht am 27.03.25 um 11:24