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Fake News: Bulgarien wird wegen Schengen zusätzliche Emigranten aufnehmen

Lena Borislawowa
Foto: BTA

Es gebe keine versteckten Klauseln bezüglich des Beitritts zum Schengen-Raum. Die Dokumente seien öffentlich. Es werde eine Menge Falschmeldungen verbreitet und mit den Ängsten der Bulgaren gespielt, erklärte Lena Borislawowa von der Partei "Wir setzen die Veränderung fort" in einem Interview für den BNR. Sie bezeichnete den Beitritt Bulgariens zum Schengener Abkommen als einen eindeutigen Erfolg. "In einer Zeit, in der in ganz Europa die Grenzen hochgezogen und die Kontrollen zwischen den Ländern verstärkt werden, ist es Bulgarien gelungen, diesen Trend umzukehren, so dass für uns die Grenzen allmählich gefallen", sagte Borislawowa und fügte hinzu, dass zusätzliche Frontex-Kräfte und mehr Mittel von der Europäischen Kommission für mehr Ausrüstung und Einrichtungen zum Schutz der bulgarischen Grenzen bereitgestellt wurden.
In einer offiziellen Stellungnahme der Partei "Wir setzen die Veränderung fort" heißt es, dass es sich um Fake News handelt, dass Bulgarien sich bereit erklärt habe, 6.000 Syrer und Afghanen aufzunehmen, um in den Schengen-Raum aufgenommen zu werden. Bulgarien werde weiterhin die vor 10 Jahren unterzeichnete "Dublin-Verordnung" anwenden, erklärt die Partei.



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