Die Roma in Bulgarien begehen heute ihr Neujahrsfest - den Baisliustag, Wassiliza oder Bango Wassil (wörtlich der hinkende Wassil), berichtet die Stiftung „Amalipe“.
Traditionell wird das Fest drei Tage lang gefeiert. Es beginnt in der Nacht vom 13. zum 14. Januar.
Das Fest steht mehreren Roma-Legenden über den Heiligen Basilius im Zusammenhang, den Beschützer der Roma, der eine vom Teufel zerstörte Brücke wieder aufgebaut und die ertrinkenden Roma gerettet haben soll.
Auf den Tisch kommt Geflügelfleisch - Gans, Hahn oder Huhn.
Die Familienmitglieder vergeben einander alles, indem sie sich gegenseitig die Hand küssen.
Nach der Vergebung brechen die Ältesten (die Großeltern) das Rundbrot in zwei Teile, „um zu sehen, wer dieses Jahr mehr Glück hat und das Haus ernähren kann“.
Jedes Kind bricht sich dann ein Stück vom Brot ab, der erste Bissen wird nicht gegessen, sondern später unter das Kopfkissen gelegt. Es heißt, dass der Traum, den man in der Nacht sieht, Aufschluss über das kommende Jahr gibt.
Färben mit Farben aus der Natur – das ist das Thema, das die Protagonistin unserer heutigen Geschichte mit einem ethnografischen Ansatz erforscht. Sie ist eine junge Bulgarin, die aufgrund ihrer Lebensumstände bereits in jungen Jahren in die USA..
Das Dorf Ch otanza in der Gemeinde Russe ist Gastgeber des „Fests der Chotanza-Wickel“ – eines kulinarisch-folkloristischen Festivals, das vom Kulturhaus „Swetlina-1928“ organisiert wird. Beginn ist am 1. November um 11.00 Uhr auf dem zentralen..
Das Folkloreensemble „Zarewo“ beim Volkslesehaus „Georgi Kondolow 1914“ in der gleichnamigen Stadt wird am 31. Oktober ein Konzert in der bulgarischen Botschaft in Deutschland geben, teilte das Bulgarische Kulturinstitut in Berlin..