Die Kommission für Wettbewerbsschutz hat beim Energieministerium Informationen im Rahmen eines Verfahrens angefordert, das mögliche Verstöße gegen das nationale und europäische Wettbewerbsrecht durch „Lukoil Neftochim Burgas“ und „Lukoil-Bulgarien“ untersuchen soll.
Das teilte die Regulierungsbehörde mit.
Das Verfahren wurde aufgrund von Hinweisen aus den Jahren 2024 und 2025 eingeleitet, wonach der Kraftstoffimport und -großhandel im Land vorsätzlich behindert worden sein soll. Gegenstand der Untersuchung ist die Geschäftspolitik und das Verhalten der Unternehmen der Lukoil-Gruppe auf vertikal verbundenen Märkten für Benzin und Diesel.
Zudem wurde Auskunft über die Tätigkeit der Unternehmensführung verlangt – insbesondere in Bezug auf Entscheidungen, die das vorherige schriftliche Einverständnis des Staates erfordern, sowie über Vorschläge zur Änderung der staatlichen Politik hinsichtlich der Beteiligungsrechte des Staates an der Verwaltung der Raffinerie „Lukoil Neftochim Burgas“, berichtetе die BTA.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Fotos: lukoil.bg
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