Der Zoologische Garten in Sofia ist der älteste und größte der Balkanhalbinsel. In ihm leben 2.150 Tiere aus 237 Arten, von denen 29 vom Aussterben bedroht sind.
Selbst in der jetzigen Periode der Isolation gestatten die Winteröffnungszeiten von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr Spaziergänge der Besucher durch den Park und entlang der verschiedenen Gehege. Das Tragen von Atemschutzmasken und die Einhaltung einer sozialen Distanz sind obligatorisch, erinnert die Zoo-Leitung.
Für einige der Bewohner des Zoologischen Gartens sind die Wintermonate geradezu ideal, weil sie aus kälteren Gefilden stammen und an die dortigen niedrigeren Temperaturen gewohnt sind. Zu diesen Tieren gehören der Sibirische Tiger, die Schnee-Eule, die Schwäne und Gänse, wie auch der erst kürzlich eingetroffene Schneeleopard.
Die Vertreter der europäischen Fauna – Wölfe, Schakale, Füchse, Hirsche, verschiedene Raubvögel und Raben, fühlen sind im Winter auch ganz wohl.
Ein Anziehungspunkt für alle Kinder sind die Tierhäuser und Gehege der Primaten, die neu angelegt und im Herbst offiziell eröffnet wurden. Wegen der epidemiologischen Maßnahmen haben die Besucher aber einzig die Möglichkeit, die Tiere in den Freigehegen zu beobachten.
Drei Braunbären, ein Amerikanischer Schwarzbär und ein Kragenbär aus dem Himalaya sind die Bewohner des Bärenhauses.
Sie haben bereits ihren Winterschlaf angetreten, mit Ausnahme des jungen Lippenbärs Liam, der den wärmeliebenden Arten angehört. In den kalten Wintermonaten freut er sich an gut beheizten größeren Räumen, die genügend Platz zum Spielen bieten.
Die Riesen des Zoos – die Elefantendame Artaida, das Breitmaulnashorn Choco, das Zwergflusspferd Emilio und sein „größerer Bruder“ Norman haben ebenso eine passende „Inneneinrichtung“, die für Komfort im Winter sorgt. Nur wenn es das Wetter erlaubt, gehen sie in ihre Freigehege. Dann können sie auch von den Neugierigen bewundert werden, denn wegen der Corona-Seuche mussten die Tierhäuser für Besucher geschlossen werden.
Beheizte Liegen und Infrarotlampen sorgen für Gemütlichkeit, die die Großkatzen, wie Tiger, Leoparden und Jaguare brauchen.
Spezielle Vogelhäuser gewähren den gefiederten Bewohnern des Sees Unterschlupf, wenn das Wetter draußen doch ungemütlich werden sollte. Der See selbst ist mit einer Pumpe ausgestattet, der das Gefrieren der Wasseroberfläche an einigen Stellen verhindert, so dass die Wasservögel auch in der kalten Jahreszeit ein Bad nehmen können.
Zusammengestellt von: Elena Karkalanowa
Übersetzung und Redaktion: Wladimir Wladimirow
Fotos: zoosofia.eu, BGNES, Facebook/Zoo Sofia„Ich habe in Frankreich als Lehrer gearbeitet, aber ich war gelangweilt. Ich habe mich umgeschaut, wo ich als Geschichts- und Geografielehrer arbeiten könnte. Da bot sich eine Stelle in Bulgarien an“, erzählte Vincent Dupuis. Und so mache sich..
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